Smartes Condition Monitoring, das auf Vibrationsmessung basiert, trägt dazu bei, Maschinenausfälle frühzeitig zu erkennen und Instandhaltungsarbeiten so kosteneffizient und bedarfsgerecht zu planen.
Mit den neuen Funktionen von moneo Asset Health als Teil der IIoT-Plattform moneo, die das Unternehmen unter anderem auf der diesjährigen Hannover Messe vorgestellt hat, ist ein solches Condition Monitoring einfach und skalierbar umzusetzen – Kenntnisse in der Schwingungsanalyse seien dabei nicht notwendig, heißt es. Das System arbeitet nahtlos mit den IO-Link-basierten Condition-Monitoring-Sensoren VVB des Herstellers zusammen.
Die neue Funktion Moneo Asset Health der IIoT-Plattform von IFM lässt sich ohne Programmierkenntnisse in Betrieb nehmen. Bild: ifm electronic
Effiziente Instandhaltung durch automatisierte Fehleranalyse
Die Einrichtung von Asset Health ist einfach: Mit wenigen Klicks ist die Überwachung einer Zielmaschine, wie etwa einer Zentrifugalpumpe, eines Lüfters oder eines Elektromotors, angelegt. Wie alle Funktionen in Moneo ist auch Asset Health als No-Code-Lösung konzipiert. Anwender können das System also ohne Programmier-Kenntnisse in Betrieb nehmen. Im Vergleich zu klassischen Condition-Monitoring-Lösungen werde nicht nur ein Trendanstieg, also eine Anomalie erkannt, sondern auch die zugehörige Fehlerursache. Die geschieht automatisch, ohne komplizierte Grenzwert-Einstellungen. Dadurch ergeben sich laut Anbieter vielfältige Möglichkeiten: Sobald ein Problem erkannt wird, erstellt die Software automatisch Instandhaltungstickets mit dem jeweiligen Schadensmuster, der Ursache und einer konkreten Reparaturempfehlung. Instandhaltern steht mit Moneo Asset Health ein System zur Verfügung, das die tägliche Arbeit deutlich vereinfacht, die Verfügbarkeit erhöht und ein integrierter Bestandteil einer bestehenden Instandhaltungsstrategie sein kann. (nu)