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Modulare Systeme

Dunkermotoren treibt modulare Motion Control voran

17.06.2026

Kürzere Entwicklungszyklen, steigende Variantenvielfalt und wachsende Systemkomplexität fordern den Maschinenbau heraus. Dunkermotoren setzt auf modulare Motion-Control-Plattformen, die OEMs ermöglichen, Antriebssysteme schneller, flexibler und mit reduziertem Entwicklungsrisiko zu realisieren.

Steigende Anforderungen an kürzere Entwicklungszyklen, eine wachsende Variantenvielfalt sowie zunehmende Systemkomplexität verändern den Maschinenbau grundlegend. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, entwickeln sich modulare Motion-Control-Plattformen zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für eine effiziente und flexible Entwicklung von Antriebssystemen. Dunkermotoren treibt diesen Ansatz mit einer modularen Systemarchitektur voran, die es Maschinenbauern ermöglichen soll, maßgeschneiderte Bewegungen schnell, zuverlässig und mit reduziertem Entwicklungsrisiko zu konfigurieren.

Modulare Motion-Control-Plattformen wie die von Dunkermotoren beschleunigen die Entwicklung und steigern die Flexibilität. Bild: Dunkermotoren
Modulare Motion-Control-Plattformen wie die von Dunkermotoren beschleunigen die Entwicklung und steigern die Flexibilität. Bild: Dunkermotoren

Anstatt vollständig kundenspezifische Systeme von Grund auf neu zu entwickeln, können OEMs laut des Herstellers bewährte Komponenten innerhalb einer standardisierten Plattform kombinieren. Motoren, Getriebe, Encoder, Bremsen, Elektronik und Software sind in einer modularen Architektur aufeinander abgestimmt, wodurch die Kompatibilität sichergestellt und die Systemintegration vereinfacht wird. Dies reduziere die technische Komplexität deutlich und beschleunigt den Weg von der Konzeptphase bis zur Umsetzung.

Durch die optimale Kombination mechanischer und elektronischer Komponenten tragen modulare Systeme dazu bei, die Konstruktionskomplexität zu reduzieren, Engineering-Prozesse zu optimieren und eine Vielzahl von Maschinenvarianten zu unterstützen, ohne den Entwicklungsaufwand zu erhöhen.

Modulares Konzept auf Basis eines breiten Technologieportfolios

Die modulare Plattform von Dunkermotoren unterstützt diesen Wandel durch vorkonfigurierbare und applikationsspezifische Kombinationen auf Basis bewährter Technologien, heißt es. Standardisierte Schnittstellen, harmonisierte Komponenten und skalierbare Konfigurationen reduzieren den Integrationsaufwand und verkürzen die Entwicklungszeit, bei gleichzeitiger Wahrung der Flexibilität für sowohl seriennahe Anwendungen als auch hochgradig kundenspezifische Lösungen.

Die Grundlage dieser modularen Motion-Control-Platform bildet das umfassende Portfolio an Antriebstechnologien von Dunkermotoren. Dieses umfasst bürstenbehaftete und bürstenlose DC-Motoren, AC-Motoren, Linearantriebe, Getriebe, Encoder, Bremssysteme sowie integrierte oder externe Elektronik. Die Komponenten lassen sich zu kompletten Antriebssystemen mit integrierter Steuerung, Rückmeldung und Softwarekonfiguration kombinieren. Das Ergebnis sind durchgängige Antriebslösungen, die exakt auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sind und gleichzeitig von der Zuverlässigkeit erprobter Komponenten profitiert.

Die modulare Architektur ermöglicht es Kunden:

  • den Engineering- und Integrationsaufwand zu reduzieren
  • flexibel auf sich ändernde Anwendungsanforderungen zu reagieren
  • Lösungen über verschiedene Maschinenvarianten und Produktfamilien hinweg zu skalieren
  • validierte Technologien wiederzuverwenden, anstatt Systeme neu zu entwickeln
  • eine konstante Performance bei optimiertem Ressourceneinsatz sicherzustellen

Relevanz für vielfältige und dynamische Anwendungen

Modulare Antriebslösungen von Dunkermotoren kommen in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz, darunter Förder- und Intralogistiksysteme, FTS und AMR, Verpackungs- und Produktionsmaschinen, landwirtschaftliche Geräte, Tür- und Zugangssysteme, Medizintechnik, Laborautomation sowie Werkzeugmaschinen.

In diesen dynamischen Umfeldern benötigen Hersteller flexible Systemkonzepte, die mit sich wandelnden Marktanforderungen Schritt halten können. Modulare Ansätze bieten eine strukturierte Möglichkeit, die steigende Variantenvielfalt zu beherrschen und gleichzeitig Entwicklungszeiten sowie Systemkomplexität unter Kontrolle zu halten.

Integrierte Elektronik und digitale Erweiterungen

Ein zentraler Bestandteil des modularen Ansatzes ist die zunehmende Integration von Elektronik direkt in das Antriebssystem. Integrierte Steuerungslösungen reduzieren den Bedarf an externen Komponenten, vereinfachen die Verkabelung, sparen Bauraum und ermöglichen dezentralere Maschinenarchitekturen, ein wesentlicher Beitrag zu effizienteren Systemdesigns.

Über die Hardware hinaus erweitert Dunkermotoren seine Plattform durch digitale Mehrwertdienste mit Nexofox. Digitale Zwillinge auf Basis der Asset Administration Shell (AAS) ermöglichen einen standardisierten Zugriff auf Produkt-, Betriebs- und Zustandsdaten über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Dies erhöht die Transparenz, vereinfacht Engineering und Inbetriebnahme und unterstützt die nahtlose Integration in Industrie-4.0- und Factory-X-Umgebungen.

Datenbasierte Services wie Predictive Maintenance steigern zusätzlich den Nutzen der modularen Plattform. Zustands- und Verschleißdaten können direkt vom Antrieb erfasst werden, wodurch Abweichungen im Betriebsverhalten frühzeitig erkannt, Wartungsmaßnahmen vorausschauend geplant und ungeplante Stillstände reduziert werden können. (nu)

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