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Aussteller und Produkte der SPS 2026

Die Aussteller der SPS 2026 werden voraussichtlich ab Frühjahr 2026 veröffentlicht. Bis dahin finden Sie hier die Aussteller und Produkte der SPS 2025.

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MACCON GmbH & Co. KG

Torquemotoren als Bausatz

Torquemotoren als Bausatz

MACCON GmbH & Co. KG

Beschreibung

Bausatzmotoren, auch bekannt als Einbaumotoren oder Kitmotoren, sind Motoren ohne eigenes Gehäuse und eigene Lagerung. Es sind in anderen Worten die Aktivteile eines Motors. Der Kunde bekommt als Bausatz einen Rotor und einen Stator. Somit kann der Kunde den Motor flexibel in seine eigene Mechanik oder Anwendung integrieren. In vielen Fällen sind Bausatzmotoren als Torquemotoren ausgelegt. Torquemotoren sind Motoren, dessen Geometrie speziell auf hohe Momente statt auf hohe Leistungsabgabe hin optimiert ist. Die Bauform des Torquemotors ist daher eher kurz mit großem Durchmesser. Damit die Kupferverluste und elektrischen Zeitkonstanten klein bleiben, haben diese Motoren auch mehr Pole als konventionelle Servomotoren. Es gibt eine Reihe von Gründen, diese moderne Antriebstechnik einzusetzen - sowohl für rotatorische als auch für lineare Bewegungen.

Beweggründe / Motivation Bausatzmotoren einzusetzen

Unter anderem werden aus folgenden Gründen Bausatzmotoren eingesetzt:

  • Verzicht auf ein Getriebe d.h. der Torquemotor wird zum „Direktantrieb“
  • hohe Beschleunigungen
  • hohe Drehmomente
  • hohe Dynamik (Verhältnis Max./Min. Geschwindigkeit)
  • bessere Steifigkeit und Dämpfung
  • bessere Genauigkeit bzw. Wiederholbarkeit
  • höhere Zuverlässigkeit
  • hoher Wirkungsgrad
  • gutes, einheitliches Verhalten über einen weiten Temperaturbereich
  • keine Verschleißteile, längere Lebensdauer
  • weniger Lärm
  • Hohlwelle
  • kurze Motorlänge bzw. kleiner Motorquerschnitt
  • Baugröße bzw. -form

Die Hauptmotivation für den Einsatz von Torquemotoren bleibt aber die Servoperformance. Diese ist praktisch immer besser als bei einem konventionellen Servoantrieb mit Untersetzung durch ein getrenntes Getriebe. Die Begründung liegt in der extrem steifen mechanischen Verbindung zwischen Motor und Last, die mit einem Torquemotor realisiert werden kann.

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Antriebselektronik

Ohne Elektronik und Firmware wäre modernes Motion Control nicht denkbar. Hinter jedem Servo- oder Schrittmotor, den wir einsetzen, steht ein Motorverstärker bzw. ein Positioniercontroller und darüber eine entsprechende Steuerungsstruktur für die effiziente Maschinensteuerung.

Moderne digitale Servoverstärker werden nach wie vor in zentralen Steuerungskonzepten eingesetzt und sind heute oft auch ein digitaler Ersatz für abgekündigte analoge Verstärker. Der Einsatz moderner Prozessortechnologie erleichtert die Inbetriebnahme durch leistungsfähige Softwaretools.

Die vorhandene Intelligenz wird bei den meisten modernen Reglern auch genutzt um eigenständig einfache Positonieraufgaben im Indexerbetrieb bewältigen zu können.

Zusätzlich werden einige Verstärker dieser neuen Generation auch mit Feldbussystemen wie CANopen, Profibus, EtherCAT usw. ausgerüstet, wodurch sich neue Möglichkeiten für Automatisierungskonzepte mit verteilter Intelligenz ergeben.

Eigenschaften der digitalen Servoverstärker

  • flexibel bei der Motortechnologie: AC bürstenlose (BLDC), bürstenbehaftete (DC) Motoren
  • flexibel bei der Einspeisung: 3 x 400/230Vac, 1 x 115/230 Vac oder DC-Einspeisung
  • effiziente Regelung: Vektorregelung (Info Vektorregelung )
  • effiziente Inbetriebnahme: Softwaretools (oft mit Oszilloskop und auto-tuning und auto-phasing)
  • einfache Einbindung in zentrale Steuerungskonzepte: +/-10V und/oder PWM Strom/Geschwindigkeits-Vorgabe
  • einfacher Ersatz von Schrittmotorlösungen: Puls/Richtungs-Interface als Positionssollwert
  • effizienter Einsatz als Einzelachs-Regler: Indexer über RS232-Interface (Programme meist auch über I/O addressierbar)
  • einfache Einbindung in verteilte Steuerungskonzepte: diverse Bussysteme verfügbar

Wir bieten in diesem Bereich mehrere Produktlinien.

Weg-/Winkelmessung

Für die Kommutierung, die digitale Geschwindigkeitsregelung und den Positionierbetrieb unserer Motoren setzen wir Weg- und Winkelmesssysteme bzw. –sensoren ein. Besonders spezialisiert sind wir auf elektrische Encoder. Ein elektrischer Encoder wird auch als kapazitiver Encoder bezeichnet.

Die wichtigsten Merkmale sind:

  • kapazitives Messprinzip
  • geringe axiale Baulänge
  • unempfindlich gegen Magnetfeldern sowie elektromagnetischen Störungen
  • rotatorische und lineare Bauformen
  • Geber und Auswerteelektronik befinden sich auf einer Leiterplatte
  • absolute Winkel- bzw. Wegmessung in einem Geber

Vorteile kapazitiver Encoder gegenüber magnetischer oder optischer Encoder

Die Hauptvorteile der kapazitiven Drehgeber-Technologie können wie folgt zusammengefasst werden:

  • unempfindlich gegen Magnetfeldern sowie elektromagnetischen Störungen
  • keine Glassscheibe, keine Lichtquelle bzw. kein Lichtempfänger, daher hohe Zuverlässigkeit
  • unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen (-40 bis +85°C)
  • vakuumtaugliche Versionen möglich (z.B. für den Weltraumeinsatz)
  • unempfindlich gegen Staub, Schmutz, Feuchtigkeit, Schock und Vibration
  • der Hohlwellenrotor benötigt keine Eigenlagerung und kann direkt auf die Achse montiert werden
  • wegen des „holographischen“ Messprinzips, das das Signal über die volle Wirkfläche des Gebers ableitet, ist die Genauigkeit weniger montageempfindlich als bei optischen Gebern
  • viel genauer als Resolver, typisch besser als +/-0,02°; höhere Auflösung: 14 bis 22 Bit
  • geringe Leistungsaufnahme
  • kurze Bauform, typisch 10mm
  • große Hohlwellen möglich
  • wegen der verwendeten Leiterplattentechnologie ist diese Technik skalierbar und für den Großserieneinsatz gut geeignet.

Anwendungsbereiche

Der Encoder ist aufgrund seiner vielseitigen Eigenschaften für die verschiedensten, anspruchsvollen Aufgaben aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigungstechnik, Automotive, Medizin und Robotik geeignet.