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Die Aussteller der SPS 2026 werden voraussichtlich ab Frühjahr 2026 veröffentlicht. Bis dahin finden Sie hier die Aussteller und Produkte der SPS 2025.

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K. A. Schmersal GmbH & Co. KG

SICHERHEITSZUHALTUNG AZM150

Messeneuheit

SICHERHEITSZUHALTUNG AZM150

K. A. Schmersal GmbH & Co. KG

Beschreibung

Die AZM150 von Schmersal ist eine elektromechanische Sicherheitszuhaltung. Sie zeichnet sich durch ein schlankes, platzsparendes Design aus und ist vielseitig einsetzbar. Mit neuen Zusatzkomponenten gewinnt die kompakte Sicherheitszuhaltung zusätzliche Einsatzvielfalt und überzeugt als Komplettsystem durch hohe Wirtschaftlichkeit.

Neu ist der rückseitig montierbare Schlagtaster als Fluchtentriegelung oder Notentsperrung. Die Fluchtentriegelung ermöglicht das Verlassen des Gefahrenbereichs von innen, wenn eine Person versehentlich im Gefahrenbereich eingeschlossen wurde. Die Notentriegelung gestattet das Öffnen der Schutztür im Gefahrenfall von außen. Der Schlagtaster ist in zwei Varianten erhältlich: Die 45 mm-Variante für den Einsatz bei Türholmstärken von z.B. 40 mm, wobei die Montage mit der Montageplatte MP-AZM150-1 erfolgen kann, sowie die 170 mm-Variante für den Einsatz bei Türholmstärken von max. 170 mm oder in Verbindung mit dem Türgriffsystem DHS-150.

Ebenfalls neu als Zubehör für den AZM150 ist die Bowdenzugentriegelung mit einer Gesamtlänge von 6 m, die bei einer nicht erreichbaren Anbausituation der Zuhaltung eine Fernentriegelung ermöglicht. Sie dient der Absicherung von besonderen Gefahrensituationen: Wird eine Person versehentlich in einer Anlage eingeschlossen, kann der Bowdenzug als Fluchtentriegelung verwendet werden. Als Notentsperrung dient dieser, wenn die Zuhaltung im Notfall von außen entriegelt werden muss.

Vielseitig: drehbarer Betätigerkopf

Ein Pluspunkt bei der Zuhaltung AZM150 ist der drehbare Betätigerkopf, der – statt durch Verschraubung – durch einfaches Aufsetzen des Deckels arretiert wird. Der um 360° drehbare Betätigerkopf mit seinen zwei Betätigereinführungen ermöglicht verschiedene Montagepositionen und Anfahrmöglichkeiten. Dieses Feature trägt zur Vielseitigkeit des AZM150 bei, der über eine Zuhaltekraft von FZh = 1.500 N verfügt.

Schalter mit hoher Codierung

Der AZM150 ist eine elektromechanische Sicherheitszuhaltung, die mit Standardcodierung oder als I-Variante hochcodiert erhältlich ist. Sie bietet damit einen ausgezeichneten Manipulationsschutz. Der Vorteil für den Anwender: Bei einer hohen Codierung sind gemäß ISO 14119 weniger zusätzliche Maßnahmen gegen Manipulation erforderlich.

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Messeneuheit

IO-Link Safety

Mit IO-Link Safety etabliert sich ein neuer Standard für funktionale Sicherheit in der industriellen Automatisierung. Die Technologie überträgt die Prinzipien der bewährten IO-Link-Kommunikation auf sicherheitsgerichtete Komponenten und ermöglicht erstmals eine einheitliche, bidirektionale Kommunikation bis in die Feldebene. Schmersal zählt zu den Pionieren dieser Entwicklung und stellt mit der Sicherheitszuhaltung AZM42 und dem Sicherheitssensor RSS362 die ersten IO-Link-Safety-Produkte vor, in Kürze lieferfähig sind.

„IO-Link Safety markiert einen Wendepunkt in der industriellen Sicherheitstechnik. Der standardisierte Kommunikationsweg verbindet Funktionalität und Sicherheit auf einer Plattform und schafft die Grundlage für intelligente, selbstüberwachende Systeme. Für Maschinenbauer und Betreiber ergeben sich daraus klare Vorteile: geringere Installationskosten, höhere Transparenz, schnellere Diagnose – und eine bislang unerreichte Flexibilität“, sagt Volker Heinzer, Strategischer Produktmanager Industrielle Kommunikation und Industrie 4.0 bei der Schmersal-Gruppe.

Normung und Standardisierung auf internationalem Niveau

Die neue Schnittstelle erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen gemäß PL e (EN ISO 13849-1) und SIL 3 (IEC 61508/62061) und wurde in der internationalen Norm IEC 61139-2 standardisiert. Damit können Sicherheitskomponenten unterschiedlicher Hersteller interoperabel zusammenarbeiten – ein Meilenstein für die Industrie 4.0.

Produktneuheiten: AZM42 und RSS362

Die Sicherheitszuhaltung AZM42 bietet neben kompaktem Design und hoher Sicherheitsleistung nun auch umfangreiche Diagnosedaten in Echtzeit, etwa zur Versorgungsspannung, Temperatur und RFID-Signalqualität. Der berührungslose Sicherheitssensor RSS362 ergänzt diese Funktionen um intelligente Diagnosemöglichkeiten und unterstützt ebenfalls die sichere bidirektionale Kommunikation.

Beide Geräte ermöglichen eine einfache Integration über dreiadrige Standardleitungen mit M12-Steckern und reduzieren so Installationsaufwand und Kosten. Dank Data-Storage-Funktion und Offline-Konfiguration lassen sich Wartung und Serienfertigung effizienter gestalten.

Messeneuheit

Digitaler Zwilling für die virtuelle Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen

Schmersal erweitert sein digitales Portfolio um realitätsnahe 4D-Modelle sicherheitstechnischer Komponenten und ermöglicht damit neue Perspektiven für die virtuelle Maschinenplanung. Dazu gehören der digitale Zwilling der Sicherheitszuhaltung AZM40, das Türgriffsystem DHS und das Bedienfeld BDF40. Diese 4D-Modelle bilden nicht nur die geometrischen Eigenschaften der physischen Komponenten in drei Dimensionen ab, sondern erweitern sie um eine vierte Dimension: das Verhalten im realen Betrieb. Komponenten wie die Sicherheitszuhaltung AZM40 werden vollständig digital nachgebildet und verhalten sich im virtuellen Raum exakt wie ihre realen Gegenstücke. Durch die virtuelle Abbildung von Signalströmen und Steuerungsabläufen lassen sich komplette Maschinenprozesse realitätsnah simulieren.

Virtuelle Inbetriebnahme als Schlüssel zur Effizienz

Ein zentraler Vorteil der 4D-Modelle liegt in der Möglichkeit zur virtuellen Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen – noch bevor deren physischer Aufbau erfolgt. Dies erlaubt eine frühzeitige Fehlererkennung, optimiert Entwicklungsprozesse und spart Kosten. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, 4D-Modelle direkt an reale Steuerungen anzuschließen, etwa über Beckhoff- oder Siemens-Systeme. Auf diese Weise lassen sich Anlageneinstellungen und Steuerungsprogramme erproben und optimieren, bevor die reale Inbetriebnahme erfolgt.

Standardisiert simulieren: Schmersal setzt auf FMU-Modelle

Eine Neuerung ist die Verfügbarkeit der Verhaltensmodelle als FMU (Functional Mock-up Unit). Dies ermöglicht eine standardisierte Integration in unterschiedliche Simulationsumgebungen wie Siemens Simit, die 3DEXPERIENCE-Plattform von 3DS oder ISG-virtuos. Die FMU-Version des AZM40 wurde bereits erfolgreich umgesetzt. Damit wird die Austauschbarkeit und Wiederverwendbarkeit der Modelle erheblich verbessert – ein entscheidender Schritt für die Skalierbarkeit digitaler Zwillinge in der Industrie.

AZM40 eröffnet digitalen Modellkatalog im TwinStore

Ebenfalls wurde das 4D-Modell des AZM40 als erste Schmersal-Komponente im „TwinStore“ veröffentlicht und bereitgestellt – einem Online-Store für vorgefertigte und direkt einsatzbereite 4D-Simulationsmodelle. Die Veröffentlichung des AZM40 als erstes TwinStore-Package markiert den Start einer sukzessiven Erweiterung des digitalen Modellkatalogs der Schmersal-Gruppe.

tec.nicum „Safety. Smart. Sustainable.“

Die Anforderungen an moderne Produktionsanlagen steigen: Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit müssen heute Hand in Hand gehen. Mit dem Leitsatz „Safety. Smart. Sustainable.“ zeigt tec.nicum, der Dienstleistungsbereich der Schmersal Gruppe, wie sich Maschinensicherheit intelligent mit digitalen Technologien und praxisnaher Umsetzung verbinden lässt – für eine zukunftsfähige Industrie.

Im Fokus stehen KI-gestützte Sicherheitsüberwachung, digitalisierte Lockout-Tagout-Prozesse sowie Tools zur Energieoptimierung. Durch die Kombination mit Augmented Reality (AR) wird Sicherheit planbar und erlebbar – Planungen werden visuell greifbar, Investitionen transparent und Kosten klar kalkulierbar.

Digitale Planung trifft reale Umsetzung

„Wir zeigen, wie Digitalisierung die Maschinensicherheit neu definiert“, erklärt Anton Ivanov, Head of Sales & Operations bei der tec.nicum GmbH. „Durch die Kombination von CAD-Technologie, AR-Visualisierung und KI-basierter Analyse erhöhen wir die Anlagensicherheit und minimieren Stillstandzeiten.“ Das Unternehmen setzt auf einen Turnkey-Ansatz: Von der Beratung über das Engineering bis hin zur Umsetzung erhalten Kunden alles aus einer Hand. Praxisnahe Beispiele aus realen Projekten verdeutlichen, wie Unternehmen durch die Kombination aus digitalen Tools und sicherheitstechnischem Know-how langfristig profitieren – technisch, organisatorisch und wirtschaftlich. „Unser Ziel: Ihre Prozesse sicherer, effizienter und zukunftsfähig zu machen – und unsere Kunden dabei maximal zu entlasten.“

Ein Highlight ist die Integration von CAD-Technologie mit Augmented Reality (AR). Damit werden Sicherheitskonzepte und Anlagenlayouts nicht nur visualisiert, sondern interaktiv erlebbar. Investitionen werden transparent, Kosten klar kalkulierbar – noch bevor der erste Handgriff erfolgt. Das AR-Overlay auf Maschinen erlaubt einen Blick in die Zukunft der Sicherheit und macht komplexe Zusammenhänge intuitiv verständlich.

Turnkey-Ansatz für maximale Entlastung – Komplettlösungen aus einer Hand

tec.nicum bietet Herstellern und Betreibern einen ganzheitlichen Service: von der Beratung über das Engineering bis zur Umsetzung. Ob innovative Engineering-Tools, 3D-Visualisierungen oder maßgeschneiderte Prozesse – alle Leistungen kommen aus einer Hand. Das Ergebnis: sichere, effiziente und nachhaltige Produktionslösungen mit minimalem Aufwand für den Kunden.