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Aussteller und Produkte der SPS 2026

Die Aussteller der SPS 2026 werden voraussichtlich ab Frühjahr 2026 veröffentlicht. Bis dahin finden Sie hier die Aussteller und Produkte der SPS 2025.

Ausstellersuche von 2025

Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI

Antrieb 4.0 – Zukunftsweisende Antriebslösungen für die Industrie

Antrieb 4.0 – Zukunftsweisende Antriebslösungen für die Industrie

Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI

Beschreibung

Das vom BMWE geförderte Forschungsprojekt Antrieb 4.0 schafft die Grundlagen für eine herstellerübergreifende, interoperable und datensouveräne Industrie 4.0. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung notwendiger Standards für die digitale Produktion und die vernetzte Wertschöpfungskette. Ziel ist eine herstellerübergreifende Kompatibilität für Auswahl, Inbetriebnahme, Betrieb und Service von Antrieben. Mehrere Demonstratoren veranschaulichen, wie die Industrie von mehr Effizienz, Zeit- und Kosteneinsparungen profitieren kann. Wie dies interoperabel und in Echtzeit funktioniert, zeigen Module, die auf der SPS an den Ständen des ZVEI, Baumüller und Lenze besichtigt werden können.

Einheitliche Standards für maximale Kompatibilität

Antrieb 4.0 setzt auf eine herstellerunabhängige Datenbereitstellung und semantisch einheitliche Informationsmodelle. So wird die horizontale Vernetzung von Antrieben unterschiedlicher Hersteller an verschiedenen Standorten und Produktionsanlagen ebenso möglich wie die vertikale Integration vom Feld über Edge-Systeme bis in die Cloud. Die Asset Administration Shell (AAS) bildet das digitale Rückgrat: Sie schafft Transparenz über Komponenten und ermöglicht einen strukturierten Zugriff auf Daten – sicher, nachvollziehbar und standardisiert.

Use Cases von Antrieb 4.0: Effizienz und Transparenz im Fokus

Antrieb 4.0 zeigt sein Potenzial in zwei zentralen Use Cases. Die ganzheitliche energieeffiziente Auslegung von Antriebslösungen ermöglicht, dass Systeme bereits in der Planungsphase optimal auf Leistung und Energieverbrauch abgestimmt werden. So lassen sich Betriebskosten und CO₂-Emissionen reduzieren und dadurch Wettbewerbsvorteile sichern.

Das digitalisierte Asset Management eröffnet neue Perspektiven für den gesamten Lebenszyklus von Antrieben. Durch die kontinuierliche Erfassung und Auswertung von Zustands- und Nutzungsdaten werden Wartungsmaßnahmen planbarer, Ausfälle vermeidbar und Bestände transparenter.

Antrieb 4.0 liefert die Basis für den Einsatz Künstlicher Intelligenz

Bei der Erprobung erfolgsversprechender, intelligenter und vorausschauender Smart-Services unterstützt zudem zukünftig der Einsatz unterschiedlicher KI-Methoden. Die Beschaffung, Inbetriebnahme, Produktion und der Service kann entlang der gesamten Wertschöpfungskette damit erheblich vereinfacht werden. Mit Antrieb 4.0 und industrieller KI werden sich Antriebe von bloßer Hardware zu intelligenten, vernetzten Wertschöpfungsträgern weiterentwickeln.