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Die SPS mit smarter Zukunft

30.11.2018

Was sich im Sprachgebrauch der Automatisierungsbranche längst eingebürgert hat, findet nun auch seinen offiziellen Niederschlag: Aus der SPS IPC Drives wird die SPS.

Zum 30. Jubiläum in 2019 erfährt die SPS IPC Drives eine Namensänderung: Die im In- und Ausland häufig schon heute lediglich mit „SPS“ benannte Messe der elektrischen Automation erhält jetzt auch offiziell die Bezeichnung „SPS“. Dabei steht das Kürzel nicht mehr wie in der Vergangenheit für einen wesentlichen Baustein der Automatisierungstechnik – die Speicherprogrammierbare Steuerung – sondern für Smart Production Solutions.

Was ist der Grund für diese Namensänderung? In Zeiten, in denen Funktionen der Automatisierungstechnik – wie Steuern, Antreiben, Visualisieren – zusehends als software-basierte Funktionsblöcke auf den unterschiedlichsten Hardware-Komponenten verteilt sind, trifft die doch sehr hardware-basierte Bezeichnung – SPS IPC Drives – den Kern der heutigen und zukünftigen Technologien der Automatisierungstechnik nicht mehr. Hinzu kommt, dass zusehends Funktionen aus der IT-Welt  – Cloud- und Big-Data-Technologien, Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Digitaler Zwilling - die Automatisierungstechnik anreichern. 
„Mit dem Namen SPS als Abkürzung für Smart Production Solutions können wir einerseits die sehr starke Marke SPS erhalten und diese international nutzbar machen, andererseits aber auch die zunehmende Darstellung ganzheitlicher Industrie 4.0-Ansätze – auch durch neue Aussteller aus der IT – widerspiegeln“, bringt es Christian Wolf, Turck-Geschäftsführer und Vorsitzender des Ausstellerbeirats, auf den Punkt. Sylke Schulz-Metzner, Bereichsleiterin bei der Mesago Messe Frankfurt und dort verantwortlich für die SPS ergänzt: „Damit richten- wir die SPS konsequent am digitalen Wandel aus. Sie erhebt dadurch zusätzlich zum starken Automatisierungsprofil den klaren Anspruch, die Digitalisierungschancen für die industrielle Produktion abzubilden. Wir erweitern so den starken Markenkern für die weitere Entwicklung.“

SPS – Zukunft aus langer Tradition

SPS 2019

Die Namensänderung der SPS, die 2019 zum 30. Jubiläum ihre volle öffentliche Wirkung zeigen wird, basiert auf der langen Tradition der Fachmesse. 1990 öffnete die Erstauflage als „SPS/PC/Drives ‘90“ in Sindelfingen ihre Pforten. Bereits 1991 wurde sie in SPS IPC Drives umbenannt und ab 1997 startet sie in Nürnberg richtig durch und schrieb mit ständig wachsenden Aussteller- und Besucherzahlen eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Auf die SPS zu gehen entwickelte sich zum „Muss“ der Automatisierungsanbieter und -anwender. „Wir sind stolz, mit der SPS seit Jahrzehnten der industriellen Produktion wertvolle Impulse gegeben zu haben. Mit unserer Namensänderung und den dahinter stehenden strategischen Gedanken wird uns das auch in Zukunft gelingen“, so Martin Roschkowski, Geschäftsführer des Veranstalters Mesago Messe Frankfurt.

Über Mesago Messe Frankfurt
Mesago mit Sitz in Stuttgart wurde 1982 gegründet und ist Veranstalter fokussierter Messen, Kongresse und Seminare mit Schwerpunkt auf Technologie. Das Unternehmen gehört zur Messe Frankfurt Group. Mesago agiert international, messeplatzunabhängig und veranstaltet pro Jahr mit 140 Mitarbeitern Messen und Kongresse für mehr als 3.300 Aussteller und über 110.000 Fachbesucher, Kongressteilnehmer und Referenten. Zahlreiche Verbände, Verlage, wissenschaftliche Institute und Universitäten sind als ideeller Träger, Mitveranstalter und Partner aufs Engste mit Mesago-Veranstaltungen verbunden
(mesago.de)

Hintergrundinformationen Messe Frankfurt
Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress- und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Mehr als 2.400 Mitarbeiter an 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 669 Millionen Euro. Mittels tiefgreifender Vernetzung mit den Branchen und eines internationalen Vertriebsnetzes unterstützt die Unternehmensgruppe effizient die Geschäftsinteressen ihrer Kunden. Ein umfassendes Dienstleistungsangebot – onsite und online – gewährleistet Kunden weltweit eine gleichbleibend hohe Qualität und Flexibilität bei der Planung, Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltung. Die Servicepalette reicht dabei von der Geländevermietung über Messebau und Marketingdienstleistungen bis hin zu Personaldienstleistungen und Gastronomie. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent. Weitere Informationen:
www.messefrankfurt.com  |  www.congressfrankfurt.de  |  www.festhalle.de

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